Ostern in der Toskana

Frühling in der Toskana und bald Ostern!

Wer eine ‚Colomba di Pasqua‘ nachbacken möchte, eine typisch italienische Ostertaube, so wie Mia sie zusammen mit Anna Maria in der Backstube zaubert – eine ausführliche Anleitung findet sich hier: http://ricette.giallozafferano.it/Colomba-di-Pasqua.html

Und ein Rezept auf Deutsch kann man hier lesen: http://www.essen-und-trinken.de/colomba-pasquale

Ansonsten eignet sich „Toskanafrühling“ natürlich bestens als Reiselektüre, wenn man die Osterzeit in Italien verbringt.

Frohe Ostern / buona pasqua!

Saisonbeginn

Im Garten habe ich einen gelben Schmetterling gesichtet. Es wird Frühling …!

Einen Einstand (in die neue Saison) gab es gestern Abend in der Essigfabrik in Lübeck: Eine Lesung aus „Toskanafrühling“ mit Musik und zweiter Lesestimme von Ulrich Kodjo Wendt. Großartig. Ich bin immer wieder glücklich, ihm zuhören zu können (und habe das Privileg, daneben zu sitzen :-)).

Einen herzlichen Dank an die Deutsch-italienische Gesellschaft Lübeck, die uns eingeladen hat, Peter Messerschmidt für die Bereitstellung seiner schönen Location und meiner Kollegin Johanna für die Fotos!

Palio von Siena

In „Toskanafrühling“ erzählt Filippo Mia davon, während sie durch die Stadt spazieren. Und es gibt ihn tatsächlich: das Pferderennen, den Palio von Siena.

Übermorgen wird der Palio in Siena gelaufen – so wie jedes Jahr am 16. August und am 2. Juli, einmal zu Ehren der Jungfrau Maria, das andere Mal zu Ehren der Madonna von Provenzano. Bevor die zehn Pferde auf die Bahn gehen, findet die Auslosung statt, d. h. ihre Zuordnung zu den Stadtvierteln, den sogenannten Contraden, außerdem mehrere Probeläufe und schließlich eine Generalprobe. Die Spannung über den Ausgang des Rennens steigt mit jedem Tag.

Am Abend der Generalprobe sitzen die Sieneser in langen Reihen in den Gassen und auf den Plätzen beisammen, bei den Festessen, in Erwartung des großen Ereignisses. In der Stadt sieht man die Fahnenschwinger, hört die Gesänge der Contraden, sieht Männer vor den bewachten Ställen sitzen und Pferde, die durch enge Gassen geführt werden. Dieses traditionelle Fest hat eine Atmosphäre, der sich auch Außenstehende schwer entziehen können.

Einen Eindruck davon vermitteln die wirklich schönen Fotos von Jörg Schellschmidt, auf die ich hier verlinke: http://www.toskana-album.de/siena-derpalio.html

Auch die anderen Fotos in diesem Toskana-Album sind sehr sehenswert!

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Blauer Himmel

Zum Sommer gehören auch ein paar italienische Schlager, etwa aus den 60ern und 70ern:

Zum Beispiel Azzurro, gesungen von Adriano Celentano (so cool, das wirkt sofort erfrischend); es handelt von einem langen Sommernachmittag in der Stadt, während das geliebte DU bereits an den Strand entschwunden ist.

Oder Ornella Vanoni, die mit brasilianischen Rhythmen die Traurigkeit besingt, die – bitte schön – vor der Tür bleiben soll: Tristezza

Ein Klassiker: Volare, auch hier geht es um den blauen Himmel, in den man sich träumend kurzerhand erhebt und der, im Erwachen, zu blauen Augen wird …

Und noch einmal zum Schmachten und Schmunzeln: Parole Parole (Mina und Adriano Celentano)

Bleibt Una festa sui prati.

Hat was, oder? Und jetzt alle: Azzurro … Viel Spaß beim Anschauen und Hören!

Leserstimmen zu „Toskanafrühling“

So schöne Rezensionen! Die LovelyBooks-Leserinnen haben „Toskanafrühling“ verschmökert. Und sie mochten es. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte (Vorsicht, Spoiler möglich), darf gerne hier schauen (auf „Rezensionen“ klicken).

Auszüge:

„Eine richtig gute Geschichte, die Lust auf Toskanaurlaub und Kultur macht.“ — seschat
„Eine richtig tolle Sommerlektüre! Ein MUSS für alle Toskana-Fans!“ — Bookpoint
„Ein Buch für die Seele und alle, die einmal in die Toskana reisen möchten, aber gerade hierbleiben müssen. Absolut empfehlenswert!“ — Erellgorh
„Ein Roman der besonderen Art, nie kitschig und voller Lebensfreude.“ — Lilofee
„„Toskanafrühling“ ist ein zauberhafter Unterhaltungsroman mit italienischem Flair. … Wunderbare Lektüre zur Sommerzeit, absolute Leseempfehlung!“ — Dreamworx

Die Autorin schmilzt dahin 🙂

 

Etrusker-Museum in Murlo

Das Etrusker-Museum in Murlo, das Mia mit Sandro besucht, gibt es übrigens tatsächlich. Und es ist einen Besuch wert! Dort befinden sich Funde der nahe gelegenen Ausgrabungsstätte Poggio Civitate. Es ist ein kleines Museum und sehr reizvoll.

Eine eigene Website fehlt, aber einen facebook-Link habe ich gefunden und eine Unterseite der Museen von Siena, wo man zumindest die Öffnungszeiten und Aktuelles erfährt (Vorsicht: Mittagspause und offenbar nur Donnerstag bis Sonntag geöffnet, im Winter sogar nur Freitag bis Sonntag).

Name des Museums: Antiquarium di Poggio Civitate, Museo Archeologico Murlo
befindet sich im: Palazzo Vescovile
Ortsteil: Castello di Murlo

Museum_Murlo

Presse

Das Stader Tageblatt hat über die Autorin von „Toskanafrühling“ berichtet. Sehr ausführlich auf der monatlichen Literaturseite der Wochenendbeilage. Titel: „Plötzlich ist sie im Toskanafrühling“. Es ging nicht nur um Frühling, sondern auch um Winter, und die Autorin hat sich sehr gefreut.

Der ganze Artikel (mit freundlicher Genehmigung): Toskanafrühling TAGEBLATT

Stader_Tageblatt_21.5.2016

Premierenlesung

Die Premierenlesung war ein voller Erfolg. Dank an die „Schwarz auf Weiß“ Buchhandlung, Ulrico mit seinen wunderbaren Liedern und den unbekannten Italiener mit Hut und Sonnenbrille, der ein Ständchen zum Besten gab. Vor allem aber an das zahlreich erschienene, aufmerksame Publikum!

Dies & Das

Eine Seite mit Neuigkeiten und Extras ist online, passend zum Erscheinen von „Toskanafrühling“. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Spaß beim Stöbern auf Website und Blog!

 

Von diesem Turm aus kann man Mias Häuschen sehen – es ist der Campanile in Siena  >>