Premierenlesung

Was für ein wunderbarer Abend im Deck 2 in der ausverkauften Malerschule am Hafen. Die Winterfreundinnen wurden vorgestellt, ich habe gelesen, Ulrich Kodjo Wendt hat das diatonische Akkordeon gespielt und ebenfalls gelesen, die etwa siebzig Gäste lehnten entspannt in den Sofas und lauschten … Es war sehr, sehr schön. Herzlichen Dank an Rita Körner von der Buchhandlung Literatur im Zimmer für die Einladung und Simone Kleinheinz für das Bereitstellen der Technik und ihres tollen Raums, dieser gemütlichen und anregenden Kreativwirtschaft. Hier ein erstes Foto:

Das Buxtehuder Tageblatt (5.12.19) war auch dabei und hat über die Lesung berichtet:

„Marina, Marina“

Manchmal muss es einfach ein Tipp sein …!

Gerade war ich in der Toskana und von dort ein paar Tage in Ligurien zum Wandern, da erscheint das passende Buch: zum Urlaub, zu Italien, zu Ligurien, zu italienischen Schlagern – zur Liebe, dem Leben und, ach, überhaupt allem. 🙂

Geschrieben hat es meine liebe Kollegin Grit Landau, der Titel ist „Marina, Marina“ und es ist schlicht wunderbar. Klug, bewegend und durchdrungen von Italianità. Ich kann es jedem ans Herz legen, der sich ein paar Stunden von den turbulenten Ereignissen um die Bewohner eines Dorfes an der italienischen Riviera in den sechziger Jahren verzaubern lassen möchte.

Mehr zum Buch gibt es hier: https://gritlandau.de/buecher/

Playlist „Toskanafrühling“

Während ich eine Reise in die Toskana plane – im Frühling, hurra –, bin ich auf meine Playlist für den Roman gestoßen, vergraben in alten Dateien. Ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

Ein paar italienische Schlager gab es schon hier, passend zu Großtante Mara, die in den 60er Jahren nach Italien ausgewandert war. Jetzt also die anderen Songs noch dazu. Adriana beim Dorffest auf der Bühne – ihr wisst schon.

Als Extra der Akkordeonist Ulrich Kodjo Wendt, der meine Lesungen oft begleitet, mit der Tarantella Caduta Sassi. Die anderen Stücke, wie die von ihm komponierte Melodie zu Toskanafrühling, muss man dann live hören 😉

Playlist TOSKANAFRÜHLING

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist DSC08526-1-700x525.jpg


Küstenquartett

Wir haben zusammen gelesen und es war sehr schön. Über neunzig Zuhörer waren dabei, als das „Küstenquartett“ seine Premiere in Harsefeld hatte.

Frank Friedrichs, Lena Johannson, Matthias Teut und Clara Weißberg haben im Klosterpark open air aus ihren Romanen vorgetragen, ein laues Lüftchen inclusive. Magische, kriminelle, historische und Liebesgeschichten, die eines gemeinsam hatten: Sie spielen alle an der Küste.

Und der Genre-Mix funktionierte sensationell gut. Garniert mit Anekdoten und der Beantwortung von Fragen aus dem Publikum war das Textmenü offenbar äußerst schmackhaft. Im Publikum jedenfalls wurde viel gelacht und auch für uns war der Auftritt ein Vergnügen.

Wir brechen auf zu neuen Ufern. Sicher gibt es Gelegenheit, uns bald wieder zu hören und zu sehen.

Was Autorinnen vormittags tun

Um den Beruf des Autors ranken sich viele Mythen: Ist es überhaupt ein Beruf? Oder doch eher Hobby? Kann man damit denn Geld verdienen?!

In der FEDERWELT Nr. 129, Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, berichte ich über das Bild, das manche Leute von Leuten haben, die Bücher schreiben. Und räume mit ein paar Mythen auf. In dem Artikel schildere ich nicht nur eigene Erfahrungen, sondern habe auch acht Kolleg/innen befragt. Unter anderem Julie Leuze, Ulrike Sosnitza und Lucy Astner erzählen wunderbar davon, mit welchem Bild vom Schriftsteller sie schon konfrontiert waren und wie ihr Arbeitsalltag tatsächlich aussieht.Federwelt Nr. 129

Der Titel des Artikels lautet: „Willst du nicht auch mal richtig arbeiten?“ Und wer sich schon immer fragte, was Autorinnen vormittags tun [Antwort a): Sektfrühstück mit Freundinnen vermutlich, oder? Natürlich erst, nachdem sie ausgeschlafen haben; Antwort b): Äh … schreiben?; Antwort c): Shoppen gehen, damit sie für die nächste Lesung was zum Anziehen haben]* wird hier aufschlussreiche Einblicke erhalten. Und auch sonst ist die FEDERWELT wie immer lohnend für alle Menschen, die selbst schreiben.

zur Federwelt-Ausgabe

* Richtig ist Antwort b)

Anleger Maasholm

Etwas Besonderes war es, das erste Mal an die Schlei zurückzukehren, seit Meerhimmelblau erschienen ist. Der SCHLEI BOTE hat ganz wunderbar darüber berichtet (zum Artikel) und in der Buchhandlung Gosch in Kappeln habe ich Bücher signiert. Am Anleger in Maasholm, der für Liane im Buch so wichtig ist, war ich natürlich auch. 🙂 Aus Maasholm und Umgebung stammen die Bilder.

Wildpferde auf der Geltinger Birk

Im Ostseeroman Meerhimmelblau möchte Marie sie besuchen: die Wildpferde auf der Geltinger Birk.

Die Geltinger Birk ist eine Landspitze am Eingang der Flensburger Förde und als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Salzwiesen und verlandete Schilfsümpfe prägen die 773 ha, die auch eine Raststätte für Zugvögel und ein wichtiges Brutgebiet sind. Im Lauf eines Jahres können hier rund 200 Vogelarten beobachtet werden, heißt es auf der Website des NABU Schleswig-Holstein.

Und auch Wildpferde gibt es dort. Sie halten das Gras kurz und werden ebenso wie Galloway-Rinder zur Landschaftspflege eingesetzt. Es sind Koniks aus den Niederlanden, die Herde lebt ganzjährig draußen, wird aber betreut und überwacht.

Von Juli bis Oktober werden Führungen angeboten (vom Verein Wildpferde Geltinger Birk e. V.). Dabei erfährt man viel Interessantes über die Koniks, bekommt unter Umständen allerdings nasse Füße, da das Gebiet sumpfig ist und die Pferde nicht immer dort stehen, wo man es erwartet …

Mehr dazu unter: http://wildpferde-geltinger-birk.de/

Kräne

Es ist Sommer, die Elbe ist nicht weit, von meinem Dorf aus kann ich die Kräne des Hamburger Hafens sehen – da gibt es fast nur ein Lied, das passt. Und es hat Eingang in Meerhimmelblau gefunden, Heinrich bringt es bei seiner Wanderschaft zu Liane an die Schlei, er betört sie damit an einem lauen Sommerabend:

KRÄNE. Von Gisbert zu Knyphausen.

Er singt es hier im Heimathafen Neukölln.

Feldsteinkirchen in Angeln

In der Schleiregion gibt es viele dieser kleinen roman(t)ischen Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, aus Feldstein oder Backstein errichtet, die auch in Meerhimmelblau eine Rolle spielen. Von außen unscheinbar, manchmal mit separatem Glockenturm, sind sie innen auf schlichte Weise ausgestattet und verziert.

Das Vorbild für die Kirche im fiktiven Ort Huseby findet sich in Ulsnis an der Schlei. Vielleicht kommt ja mal jemand vorbei – dann kann er nach dem Reliefquader mit dem Liebespaar suchen …

Unten die St. Andreas-Kirche in Brodersby.