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Winterfreundinnen

Und endlich ist sie da: die Ankündigung für das neue Buch, den Roman Winterfreundinnen. Ich finde, das Cover sieht wunderschön aus. Diesmal geht es nach Nordfriesland, an die Nordsee.

Es geht um drei Freundinnen, die mitten im Leben stehen und sich kurz nach Weihnachten in Sankt Peter-Ording zufällig wiedertreffen. Hier sind sie gemeinsam zur Schule gegangen. Doch die Rückkehr an den Ort, an dem sie aufgewachsen sind, verläuft alles andere als erwartet. Zu Beginn ist das Wiedersehen noch harmonisch, aber Lebensentscheidungen, Lebenslügen und die Liebe mischen sich bald ein und mischen das Leben der drei tüchtig auf.

Sankt Peter-Ording also. Und nicht nur das. Es geht um die Frage, was Heimat ausmacht, um Fernweh und Reisen, um gutes Essen und syrische Küche, um Singen und Soul. Und das neben Sauna, Sandbank und frischer Seeluft. Auch eine schwedische Smörgåstårta hat ihren Auftritt.

Ach, und natürlich: „Winterfreundinnen“ ist auch eine Liebesgeschichte. 🙂 Wie sollte es anders sein.


„Winterfreundinnen“
Ullstein Taschenbuch, erhältlich ab 29. Nov. 2019
394 Seiten, 9,99 Euro (e-Book 8,99)
ISBN-13: 9783548291468



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Verlagsvorschau

„Marina, Marina“

Manchmal muss es einfach ein Tipp sein …!

Gerade war ich in der Toskana und von dort ein paar Tage in Ligurien zum Wandern, da erscheint das passende Buch: zum Urlaub, zu Italien, zu Ligurien, zu italienischen Schlagern – zur Liebe, dem Leben und, ach, überhaupt allem 🙂

Geschrieben hat es meine liebe Kollegin Grit Landau, der Titel ist „Marina, Marina“, und es ist schlicht wunderbar. Klug, bewegend und humorvoll und durchdrungen von Italianità. Ich kann es nur empfehlen und jedem ans Herz legen, der sich ein paar Stunden von den turbulenten Ereignissen um die Bewohner eines Dorfes an der italienischen Riviera in den sechziger Jahren verzaubern lassen möchte.

Wenn also jemand Italien-Sehnsucht hat: Einfach in die nächste Buchhandlung spazieren, es ist frisch erschienen, dort findet ihr es bestimmt.

Mehr zum Buch gibt es hier: https://gritlandau.de/buecher/

Playlist Toskanafrühling

Während ich eine Reise in die Toskana plane – im Frühling, hurra –, bin ich auf meine Playlist für den Roman gestoßen, vergraben in alten Dateien. Die will ich euch nicht vorenthalten.

Ein paar italienische Schlager gab es schon hier, passend zu Großtante Mara, die in den 60er Jahren nach Italien ausgewandert war. Jetzt also die anderen Songs noch dazu. Adriana beim Dorffest auf der Bühne – ihr wisst schon.

Als Extra der Akkordeonist Ulrich Kodjo Wendt, der meine Lesungen oft begleitet, mit der Tarantella Caduta Sassi. Die anderen Stücke, wie die von ihm komponierte Melodie zu Toskanafrühling, muss man dann live hören 😉

Playlist „Toskanafrühling“

Überhaupt, die Bücher und die Musik: In Meerhimmelblau ist ein Akkordeonspieler eine wichtige Nebenfigur, dort wird in einem Flensburger Hinterhof Salsa getanzt und melancholische Singer-Songwriter-Lieder spielen im Roman ebenfalls eine Rolle.

Letztere sind von Gisbert zu Knyphausen, dessen Frau Himmelblau bittet zum Tanz ich erst entdeckt habe, als der Titel schon stand. Es passte so verblüffend gut zu Lianes Geschichte, dass es als Motto ins Buch musste.

Im Freundinnen-Winterroman (ab November 2019) bekommt die Musik ihren bisher größten Auftritt – wiederum ganz anders als bisher. Lasst euch überraschen!


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Winter am Meer

Ein frohes neues Jahr …

… wünsche ich allen Leserinnen und Lesern! Der ein oder andere fragt sich bestimmt, wann es weitergeht – und ob es weitergeht mit den Clara-Weißberg-Büchern. Die gute Nachricht ist: Ja, das tut es.

Im Herbst erscheint ein neuer Roman, und zwar ein Winterroman, für den ich mir diesmal etwas länger Zeit gelassen habe. Recherche und Konzept waren anspruchsvoll, und der Verlag hat mir die Zeit, die ich brauchte, wunderbarerweise gewährt.

Nach einem Frühlings- und einem Sommerroman nun also der Winter (den Herbstroman hole ich nach, versprochen), genau so, wie ich es mir gewünscht habe.

Und weil ich Wasser-versessen bin, spielt auch dieser Roman wieder am Meer, diesmal an der Nordsee. Er hat gleich drei Protagonistinnen, die sich ihren Weg durchs Leben bahnen, und während sie überraschend zusammentreffen, passiert einiges, was ihr Leben durcheinanderwirbelt.

Stürmische Wintermeeresluft hat sich auch die Autorin um die Nase wehen lassen, zur Inspiration und um den Kopf freizupusten, damit er sich mit neuen Romanideen füllen kann. Das sah dann so aus:

Für mich ist die Winterzeit also Schreibzeit, für die Leserinnen Wartezeit (die sich diesmal, da bin ich sicher, besonders lohnt). Was tun bis dahin? Vielleicht einen Sanddornpunsch trinken:

Alkoholfrei:

250 ml Sanddornsaft, ungesüßt, und 750 ml reinen Apfelsaft, naturtrüb, in einen Topf geben, nach Bedarf Zimt & Honig oder Ahornsirup zugeben und heiß servieren.

Mit Schuss:

50 ml Sanddornsaft, 1 Liter Orangensaft, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange und 100 ml Orangenlikör in einen Topf füllen, 2 Messerspitzen gemahlenen Kardamom und 2 Esslöffel Vanillezucker hinzufügen. Punsch aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach nochmals erhitzen und servieren.

Autoren im Wohnzimmer

Wer möchte das nicht, eine echte Autorin oder einen Autor im Wohnzimmer sitzen haben? Und dies aus ihren Werken lesend, plaudernd, Fragen beantwortend?

Mit der Aktion „Verschenke eine Wohnzimmerlesung !“ der Initiative „Autoren helfen“ ist das auch dieses Jahr wieder möglich.

Einfach auf den Link gehen, Stadt aussuchen, Autor aussuchen und den Beschenkten eine Freude machen. Man kann sich natürlich auch selbst beschenken (und dabei wohltätig sein).

 Illustration: Josephine Wolff / Art Direction: Marc Perino

Illustration: Josephine Wolff/ Art Direction: Marc Perino

Küstenquartett

Wir haben zusammen gelesen und es war sehr schön. Über neunzig Zuhörer waren dabei, als das Küstenquartett seine Premiere in Harsefeld hatte.

Frank Friedrichs, Lena Johannson, Matthias Teut und Clara Weißberg haben im Klosterpark open air aus ihren Romanen vorgetragen, ein laues Lüftchen inclusive. Magische, kriminelle, historische und Liebesgeschichten, die eines gemeinsam hatten: Sie spielen alle an der Küste.

Und der Genre-Mix funktionierte sensationell gut. Garniert mit Späßen, Anekdoten und der Beantwortung von Fragen aus dem Publikum war das Textmenü offenbar äußerst schmackhaft. Im Publikum jedenfalls wurde viel gelacht und auch für uns war der Auftritt ein Vergnügen.

Wir brechen auf zu neuen Ufern. Sicher gibt es Gelegenheit, uns bald wieder zu hören und zu sehen!

Was Autorinnen vormittags tun

Um den Beruf des Autors ranken sich viele Mythen. Ist es überhaupt ein Beruf? Oder doch eher Hobby? Kann man damit denn Geld verdienen?

In der „Federwelt“ Nr. 129, Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, berichte ich über das Bild, das Leute von Bücherschreibern haben. Und räume mit ein paar Mythen auf. In dem Artikel schildere ich nicht nur eigene Erfahrungen, sondern habe auch acht Kollegen befragt. Unter anderem Julie Leuze, Ulrike Sosnitza und Lucy Astner erzählen wunderbar davon, mit welchem Bild vom Schriftsteller sie schon konfrontiert waren und wie ihr Arbeitsalltag tatsächlich aussieht.Federwelt Nr. 129

Der Titel des Artikels lautet: „Willst du nicht auch mal richtig arbeiten?“ Wer sich schon immer fragte, was Autorinnen vormittags tun (Antwort a): Sektfrühstück mit Freundinnen vermutlich, oder? Natürlich erst, nachdem sie ausgeschlafen haben;
Antwort b): Äh … schreiben?; Antwort c): Shoppen gehen, damit sie für die nächste Lesung was zum Anziehen haben *) wird hier aufschlussreiche Einblicke erhalten. Und auch sonst ist die „Federwelt“ wie immer lohnend für alle Menschen, die selbst schreiben.

zur Federwelt-Ausgabe

* Richtig ist Antwort b)

Anleger Maasholm

Aufregend war es, das erste Mal an die Schlei zurückzukehren, seit „Meerhimmelblau“ erschienen ist. Der „Schlei Bote“ hat ganz wunderbar berichtet (mehr) und in der Buchhandlung Gosch in Kappeln habe ich ein paar Bücher signiert. Am Anleger in Maasholm war ich natürlich auch :-). Aus Maasholm und Umgebung stammen die Bilder.

Wildpferde auf der Geltinger Birk

Im Ostseeroman „Meerhimmelblau“ möchte Marie sie besuchen: die Wildpferde auf der Geltinger Birk.

Die Geltinger Birk ist ein Naturschutzgebiet in der Schleiregion und eine Landspitze an der Flensburger Förde. Salzwiesen und eingedeichtes Sumpfgebiet prägen die Landschaft. Die Birk ist eine Raststätte für Zugvögel und Brutgebiet für viele Vogelarten. Im Lauf eines Jahres können hier rund 200 Vogelarten beobachtet werden, heißt es auf der Website des NABU Schleswig-Holstein.

Und tatsächlich gibt es auch Wildpferde auf der Geltinger Birk. Sie halten das Gras kurz und werden ebenso wie Galloway-Rinder zur Landschaftspflege eingesetzt. Es sind Koniks aus den Niederlanden, die es hier seit 2002 gibt und die sommers wie winters draußen leben. Natürlich werden sie trotzdem betreut und überwacht. Aus den 11 Tieren des Anfangs ist eine stattliche Herde geworden.

Man kann sie besuchen, indem man an einer der Führungen teilnimmt, die von Juli bis Oktober wöchentlich angeboten und vom Verein Wildpferde Geltinger Birk e. V. durchgeführt werden. Dabei erfährt man viel Interessantes über die Koniks, es kann allerdings auch nass werden, da die Pferde sich ihren Weg ja selbst suchen …

Mehr dazu unter: http://wildpferde-geltinger-birk.de/

Kräne

Es ist Sommer, die Elbe ist nicht weit, von meinem Dorf aus sehe ich die Kräne des Hamburger Hafens – da gibt es fast nur ein Lied, das passt. Und es hat Eingang in „Meerhimmelblau“ gefunden, Heinrich bringt es bei seiner Wanderschaft zu Liane an die Schlei, er betört sie damit an einem lauen Sommerabend:

KRÄNE. Von Gisbert zu Knyphausen.

Er singt es hier im Heimathafen Neukölln.