Neuigkeiten

Wohnzimmerlesung

Und noch eine vorweihnachtliche Neuigkeit: Unter dem Motto „Verschenke eine Wohnzimmerlesung“ können Autorenlesungen gebucht und zu Weihnachten verschenkt werden. Gegen eine Spende von mindestens 100 Euro kommt ein Autor zum vereinbarten Termin ins eigene Wohnzimmer. Für den Gabentisch gibt es einen schön gestalteten Gutschein.

Unterstützt wird damit die Organisation DocMobile – Medical Help! e.V., die Hilfesuchenden (z. Zt. auf den griechischen Inseln) dringend benötigte medizinische Erstversorgung bietet. Über die Aktion der Initiative „Autoren helfen“ , an der sich auch einige Bestsellerautoren beteiligen, berichtet das Börsenblatt. Die Autoren lesen in verschiedenen Städten, für Hamburg sind auch Lesungen aus meinen Büchern erhältlich.

Bildnachweis: Miniatur/Foto: Joy Schalunke

Winterroman

Letzte Nacht habe ich von Eisbären geträumt. Hat das etwas zu bedeuten?

Der Sommer ist vorbei, der Himmel eher grau als blau, und ich habe mich an den Schreibtisch zurückgezogen. Ja, es wird einen neuen Clara-Weißberg-Roman geben, und diesmal wird es sogar ein Winterroman. Das finde ich großartig. Denn auch Wasser wird wieder eine Rolle spielen, ein Meer, und das hat im Winter natürlich einen besonderen Zauber. Ich also schreibe und stemme mich in Gedanken gegen den Wind. Allen, die dem Herbstblues ein Schnippchen schlagen wollen, empfehle ich eine warme Wollmütze aufzusetzen und rauszugehen, abends irgendwo Salsa zu tanzen (das kann man im Winter ganz wunderbar) oder auf dem Sofa zu liegen und in der Erellgorh-Trilogie meines Schreibfreundes Matthias Teut zu schmökern. Geht auch alles nacheinander.

Anleger Maasholm

Aufregend war es, das erste Mal an die Schlei zurückzukehren, seitdem „Meerhimmelblau“ erschienen ist. Der „Schlei Bote“ hat ganz wunderbar berichtet (mehr) und in der Buchhandlung Gosch in Kappeln durfte ich ein paar Bücher signieren. Und am Anleger in Maasholm war ich auch … 🙂 Aus Maasholm und Umgebung stammen die Bilder.

Wildpferde auf der Geltinger Birk

Im Ostseeroman „Meerhimmelblau“ möchte Marie sie besuchen: die Wildpferde auf der Geltinger Birk.

Die Geltinger Birk ist ein Naturschutzgebiet in der Schleiregion und eine Landspitze an der Flensburger Förde. Salzwiesen und eingedeichtes Sumpfgebiet prägen die Landschaft. Die Birk ist eine Raststätte für Zugvögel und Brutgebiet für viele Vogelarten. Im Lauf eines Jahres können hier rund 200 Vogelarten beobachtet werden, heißt es auf der Website des NABU Schleswig-Holstein.

Und tatsächlich gibt es auch Wildpferde auf der Geltinger Birk. Sie halten das Gras kurz und werden ebenso wie Galloway-Rinder zur Landschaftspflege eingesetzt. Es sind Koniks aus den Niederlanden, die es hier seit 2002 gibt und die sommers wie winters draußen leben. Natürlich werden sie trotzdem betreut und überwacht. Aus den 11 Tieren des Anfangs ist eine stattliche Herde geworden.

Man kann sie besuchen, indem man an einer der Führungen teilnimmt, die von Juli bis Oktober wöchentlich angeboten und vom Verein Wildpferde Geltinger Birk e. V. durchgeführt werden. Dabei erfährt man viel Interessantes über die Koniks, es kann allerdings auch nass werden, da die Pferde sich ihren Weg ja selbst suchen …

Mehr dazu unter: http://wildpferde-geltinger-birk.de/

Kräne

Es ist Sommer, die Elbe ist nicht weit, von meinem Dorf aus sehe ich die Kräne des Hamburger Hafens in der Ferne (und die Köhlbrandbrücke bei klarer Sicht) – da gibt es fast nur ein Lied, das passt. Und es hat Eingang in „Meerhimmelblau“ gefunden, Heinrich bringt es bei seiner Wanderschaft zu Liane an die Schlei, er betört sie damit an einem lauen Sommerabend:

KRÄNE. Von Gisbert zu Knyphausen.

Er singt es hier im Heimathafen Neukölln.  (Auch ein schöner Ort.)

Feldsteinkirchen in Angeln

In der Schleiregion gibt es viele dieser kleinen roman(t)ischen Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, aus Feldstein oder Backstein errichtet, die auch in „Meerhimmelblau“ eine Rolle spielen. Von außen unscheinbar, manchmal mit separatem Glockenturm, sind sie innen auf schlichte Weise ausgestattet und verziert.

Das Vorbild für die Kirche im fiktiven Ort Huseby findet sich in Ulsnis an der Schlei. Vielleicht kommt ja mal jemand vorbei – dann kann er nach dem Reliefquader mit dem Liebespaar suchen … 🙂

Unten abgebildet ist die St. Andreas-Kirche in Brodersby.

Meerhimmelblau

Und wieder eine Premierenlesung, ein Jahr später, und wieder bei „Schwarz auf Weiß“ , einer Buchhandlung, die eigentlich bunt ist. Jedenfalls wahnsinnig freundlich, kundenorientiert und rundum nett. Und das immer!

Gelesen wurde diesmal aus dem Ostseeroman „Meerhimmelblau“, passende Ausschnitte mit wunderbarer Musik von Ulrich Kodjo Wendt, der auf wundersame Weise auch einzelne Figuren zum Leben erweckt hat.

Dem Buxtehuder Publikum danken wir fürs Dabeisein und Zuhören!

 

Haithabu

Wenn ich ein Buch schreibe, das in einer bestimmten Gegend spielt, finde ich die Vergangenheit dieses Ortes immer sehr interessant. Waren es in „Toskanafrühling“ die Etrusker, sind es in „Meerhimmelblau“ die Wikinger.

Sehr zu empfehlen, wenn man in diese Vergangenheit eintauchen möchte, ist das Wikinger Museum Haithabu, teilweise ein Freilichtmuseum, in dem man viel über das Leben in der damaligen Zeit (9.-11. Jahrhundert) erfahren kann.

Haithabu war ein Handelszentrum der Wikinger und lag direkt an der Schlei. Auf dem damaligen Siedlungsplatz und damit dem Ausgrabungsgelände befinden sich das Ausstellungsgebäude und sieben rekonstruierte Wikingerhäuser, die zu besichtigen sind und in denen vielfältige Aktionen stattfinden.

http://www.schloss-gottorf.de/haithabu/das-museum/haithabu

Osterlämmer an der Ostsee

Und es gibt sie doch – die Orte, die fast zu schön sind, um wahr zu sein. Und das nicht nur im Buch, sondern von dieser Welt 🙂

Einer davon findet sich an der Mecklenburgischen Ostseeküste, nämlich die Alte Schule in Mechelsdorf. Dort leben nicht nur zwei außergewöhnliche Menschen, die ganz tatkräftig ein kleines Paradies erschaffen haben (Paradiese entstehen eben nicht nur aus Träumen, auch wenn ein Traum oft am Anfang steht), sondern außerdem viele Schafe und Ziegen. Und Hühner, unter anderem.

Aus der Ziegen- und Schafsmilch wird Käse gewonnen. Man kann ihn kosten und kaufen: www.labergerie-hofkaeserei.de

Und in der Alten Schule darf man für ein paar Tage die Seele baumeln lassen, es gibt zwei Ferienwohnungen: www.alte-schule-mechelsdorf.de

Auf Schafe trifft auch Liane in „Meerhimmelblau“ …

Ostern in der Toskana

Frühling in der Toskana und bald Ostern!

Wer eine ‚Colomba di Pasqua‘ nachbacken möchte, eine typisch italienische Ostertaube, so wie Mia sie zusammen mit Anna Maria in der Backstube zaubert – eine ausführliche Anleitung findet sich hier: http://ricette.giallozafferano.it/Colomba-di-Pasqua.html

Und ein Rezept auf Deutsch kann man hier lesen: http://www.essen-und-trinken.de/colomba-pasquale

Ansonsten eignet sich „Toskanafrühling“ natürlich bestens als Reiselektüre, wenn man die Osterzeit in Italien verbringt.

Frohe Ostern / buona pasqua!

Saisonbeginn

Im Garten habe ich einen gelben Schmetterling gesichtet. Es wird Frühling …!

Einen Einstand (in die neue Saison) gab es gestern Abend in der Essigfabrik in Lübeck: Eine Lesung aus „Toskanafrühling“ mit Musik und zweiter Lesestimme von Ulrich Kodjo Wendt. Großartig. Ich bin immer wieder glücklich, ihm zuhören zu können (und habe das Privileg, daneben zu sitzen :-)).

Einen herzlichen Dank an die Deutsch-italienische Gesellschaft Lübeck, die uns eingeladen hat, Peter Messerschmidt für die Bereitstellung seiner schönen Location und meiner Kollegin Johanna für die Fotos!