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Anleger Maasholm

Aufregend war es, das erste Mal an die Schlei zurückzukehren, seitdem „Meerhimmelblau“ erschienen ist. Der „Schlei Bote“ hat ganz wunderbar berichtet (mehr) und in der Buchhandlung Gosch in Kappeln durfte ich ein paar Bücher signieren. Und am Anleger in Maasholm war ich auch … 🙂 Aus Maasholm und Umgebung stammen die Bilder.

Wildpferde auf der Geltinger Birk

Im Ostseeroman „Meerhimmelblau“ möchte Marie sie besuchen: die Wildpferde auf der Geltinger Birk.

Die Geltinger Birk ist ein Naturschutzgebiet in der Schleiregion und eine Landspitze an der Flensburger Förde. Salzwiesen und eingedeichtes Sumpfgebiet prägen die Landschaft. Die Birk ist eine Raststätte für Zugvögel und Brutgebiet für viele Vogelarten. Im Lauf eines Jahres können hier rund 200 Vogelarten beobachtet werden, heißt es auf der Website des NABU Schleswig-Holstein.

Und tatsächlich gibt es auch Wildpferde auf der Geltinger Birk. Sie halten das Gras kurz und werden ebenso wie Galloway-Rinder zur Landschaftspflege eingesetzt. Es sind Koniks aus den Niederlanden, die es hier seit 2002 gibt und die sommers wie winters draußen leben. Natürlich werden sie trotzdem betreut und überwacht. Aus den 11 Tieren des Anfangs ist eine stattliche Herde geworden.

Man kann sie besuchen, indem man an einer der Führungen teilnimmt, die von Juli bis Oktober wöchentlich angeboten und vom Verein Wildpferde Geltinger Birk e. V. durchgeführt werden. Dabei erfährt man viel Interessantes über die Koniks, es kann allerdings auch nass werden, da die Pferde sich ihren Weg ja selbst suchen …

Mehr dazu unter: http://wildpferde-geltinger-birk.de/

Kräne

Es ist Sommer, die Elbe ist nicht weit, von meinem Dorf aus sehe ich die Kräne des Hamburger Hafens in der Ferne (und die Köhlbrandbrücke bei klarer Sicht) – da gibt es fast nur ein Lied, das passt. Und es hat Eingang in „Meerhimmelblau“ gefunden, Heinrich bringt es bei seiner Wanderschaft zu Liane an die Schlei, er betört sie damit an einem lauen Sommerabend:

KRÄNE. Von Gisbert zu Knyphausen.

Er singt es hier im Heimathafen Neukölln.  (Auch ein schöner Ort.)

Feldsteinkirchen in Angeln

In der Schleiregion gibt es viele dieser kleinen roman(t)ischen Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, aus Feldstein oder Backstein errichtet, die auch in „Meerhimmelblau“ eine Rolle spielen. Von außen unscheinbar, manchmal mit separatem Glockenturm, sind sie innen auf schlichte Weise ausgestattet und verziert.

Das Vorbild für die Kirche im fiktiven Ort Huseby findet sich in Ulsnis an der Schlei. Vielleicht kommt ja mal jemand vorbei – dann kann er nach dem Reliefquader mit dem Liebespaar suchen … 🙂

Unten abgebildet ist die St. Andreas-Kirche in Brodersby.

Meerhimmelblau

Und wieder eine Premierenlesung, ein Jahr später, und wieder bei „Schwarz auf Weiß“ , einer Buchhandlung, die eigentlich bunt ist. Jedenfalls wahnsinnig freundlich, kundenorientiert und rundum nett. Und das immer!

Gelesen wurde diesmal aus dem Ostseeroman „Meerhimmelblau“, passende Ausschnitte mit wunderbarer Musik von Ulrich Kodjo Wendt, der auf wundersame Weise auch einzelne Figuren zum Leben erweckt hat.

Dem Buxtehuder Publikum danken wir fürs Dabeisein und Zuhören!

 

Haithabu

Wenn ich ein Buch schreibe, das in einer bestimmten Gegend spielt, finde ich die Vergangenheit dieses Ortes immer sehr interessant. Waren es in „Toskanafrühling“ die Etrusker, sind es in „Meerhimmelblau“ die Wikinger.

Sehr zu empfehlen, wenn man in diese Vergangenheit eintauchen möchte, ist das Wikinger Museum Haithabu, teilweise ein Freilichtmuseum, in dem man viel über das Leben in der damaligen Zeit (9.-11. Jahrhundert) erfahren kann.

Haithabu war ein Handelszentrum der Wikinger und lag direkt an der Schlei. Auf dem damaligen Siedlungsplatz und damit dem Ausgrabungsgelände befinden sich das Ausstellungsgebäude und sieben rekonstruierte Wikingerhäuser, die zu besichtigen sind und in denen vielfältige Aktionen stattfinden.

http://www.schloss-gottorf.de/haithabu/das-museum/haithabu

Osterlämmer an der Ostsee

Und es gibt sie doch – die Orte, die fast zu schön sind, um wahr zu sein. Und das nicht nur im Buch, sondern von dieser Welt 🙂

Einer davon findet sich an der Mecklenburgischen Ostseeküste, nämlich die Alte Schule in Mechelsdorf. Dort leben nicht nur zwei außergewöhnliche Menschen, die ganz tatkräftig ein kleines Paradies erschaffen haben (Paradiese entstehen eben nicht nur aus Träumen, auch wenn ein Traum oft am Anfang steht), sondern außerdem viele Schafe und Ziegen. Und Hühner, unter anderem.

Aus der Ziegen- und Schafsmilch wird Käse gewonnen. Man kann ihn kosten und kaufen: www.labergerie-hofkaeserei.de

Und in der Alten Schule darf man für ein paar Tage die Seele baumeln lassen, es gibt zwei Ferienwohnungen: www.alte-schule-mechelsdorf.de

Auf Schafe trifft auch Liane in „Meerhimmelblau“ …

Ostern in der Toskana

Frühling in der Toskana und bald Ostern!

Wer eine ‚Colomba di Pasqua‘ nachbacken möchte, eine typisch italienische Ostertaube, so wie Mia sie zusammen mit Anna Maria in der Backstube zaubert – eine ausführliche Anleitung findet sich hier: http://ricette.giallozafferano.it/Colomba-di-Pasqua.html

Und ein Rezept auf Deutsch kann man hier lesen: http://www.essen-und-trinken.de/colomba-pasquale

Ansonsten eignet sich „Toskanafrühling“ natürlich bestens als Reiselektüre, wenn man die Osterzeit in Italien verbringt.

Frohe Ostern / buona pasqua!

Saisonbeginn

Im Garten habe ich einen gelben Schmetterling gesichtet. Es wird Frühling …!

Einen Einstand (in die neue Saison) gab es gestern Abend in der Essigfabrik in Lübeck: Eine Lesung aus „Toskanafrühling“ mit Musik und zweiter Lesestimme von Ulrich Kodjo Wendt. Großartig. Ich bin immer wieder glücklich, ihm zuhören zu können (und habe das Privileg, daneben zu sitzen :-)).

Einen herzlichen Dank an die Deutsch-italienische Gesellschaft Lübeck, die uns eingeladen hat, Peter Messerschmidt für die Bereitstellung seiner schönen Location und meiner Kollegin Johanna für die Fotos!

Meerhimmelblau

Der neue Ostseeroman ist da! Naja, noch nicht ganz, aber die Ankündigung steht:

Wenn das Leben anklopft und du nicht nein sagen kannst …

weissberg_cover_meerhimmelblauÜber Liane bricht nicht nur ihr Leben, sondern auch das Bücherregal zusammen. Von ihrem Mann auf Zeit verlassen und von ihrem Job als Bibliothekarin genervt, beschließt Liane, sich eine Auszeit zu nehmen: Sie fährt an die Schlei. An dem idyllischen Meeresarm der Ostsee mit versteckten Buchten, kleinen Stränden und hübschen Reetdachhäusern findet Liane ihr Sommerparadies. Aber nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen geben ihr ein Zuhause. Vor allem der Restaurator Fabian, mit dem sie unbeschwerte Stunden verbringt. Aber Liane ist Liane und kann nicht aus ihrer Haut: Was ist mit ihrer Ehe? Ihrem Job? Am Ende des Sommers steht sie vor der größten Entscheidung ihres Lebens … Wird sie einen neuen Anfang wagen?

Das sind doch schöne Aussichten 🙂

Palio von Siena

In „Toskanafrühling“ erzählt Filippo Mia davon, während sie durch die Stadt spazieren. Und es gibt ihn tatsächlich: das Pferderennen, den Palio von Siena.

Übermorgen wird der Palio in Siena gelaufen – so wie jedes Jahr am 16. August und am 2. Juli, einmal zu Ehren der Jungfrau Maria, das andere Mal zu Ehren der Madonna von Provenzano. Bevor die zehn Pferde auf die Bahn gehen, findet die Auslosung statt, d. h. ihre Zuordnung zu den Stadtvierteln, den sogenannten Contraden, außerdem mehrere Probeläufe und schließlich eine Generalprobe. Die Spannung über den Ausgang des Rennens steigt mit jedem Tag.

Am Abend der Generalprobe sitzen die Sieneser in langen Reihen in den Gassen und auf den Plätzen beisammen, bei den Festessen, in Erwartung des großen Ereignisses. In der Stadt sieht man die Fahnenschwinger, hört die Gesänge der Contraden, sieht Männer vor den bewachten Ställen sitzen und Pferde, die durch enge Gassen geführt werden. Dieses traditionelle Fest hat eine Atmosphäre, der sich auch Außenstehende schwer entziehen können.

Einen Eindruck davon vermitteln die wirklich schönen Fotos von Jörg Schellschmidt, auf die ich hier verlinke: http://www.toskana-album.de/siena-derpalio.html

Auch die anderen Fotos in diesem Toskana-Album sind sehr sehenswert!

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