Wildpferde auf der Geltinger Birk

Im Ostseeroman Meerhimmelblau möchte Marie sie besuchen: die Wildpferde auf der Geltinger Birk.

Die Geltinger Birk ist eine Landspitze am Eingang der Flensburger Förde und als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Salzwiesen und verlandete Schilfsümpfe prägen die 773 ha, die auch eine Raststätte für Zugvögel und ein wichtiges Brutgebiet sind. Im Lauf eines Jahres können hier rund 200 Vogelarten beobachtet werden, heißt es auf der Website des NABU Schleswig-Holstein.

Und auch Wildpferde gibt es dort. Sie halten das Gras kurz und werden ebenso wie Galloway-Rinder zur Landschaftspflege eingesetzt. Es sind Koniks aus den Niederlanden, die Herde lebt ganzjährig draußen, wird aber betreut und überwacht.

Von Juli bis Oktober werden Führungen angeboten (vom Verein Wildpferde Geltinger Birk e. V.). Dabei erfährt man viel Interessantes über die Koniks, bekommt unter Umständen allerdings nasse Füße, da das Gebiet sumpfig ist und die Pferde nicht immer dort stehen, wo man es erwartet …

Mehr dazu unter: http://wildpferde-geltinger-birk.de/